Samstag, 27. Juni 2009

burda Juli 2009

Nachdem ich in letzter Zeit hauptsächlich Taschen und Kindersachen zum tauschen genäht habe, wird es Zeit, dass ich mal was für mich mache. Deshalb habe ich mir mal wieder eine burda gekauft. Das Titelbild sieht ansprechend aus und ich brauche dringend ein paar schöne Sommersachen.

Blättert ihr mit? Mal schauen, was so drin ist. Los geht´s mit dem Kreativteil. Da wird Farbe auf Kleider und Buttons gekleckst. Naja, dafür brauch ich keine Anleitung.
Als nächstes geht es um Streifen - Armreifen bunt behäkeln, Keilsandalen bemalen und einen Pailettenkragen nähen. Wozu man diesen Kragen tragen soll, wird nicht gezeigt. Also ehrlich, nicht mal zum Fasching würde ich das ummachen....
Die Lederbasteleien gefallen mir dagegen gut. Sollte ich mal machen. Nur der Schlüsselanhänger erinnert etwas an Weihnachtsbaumschmuck.

Umblättern. Stoffe aufbewahren - gutes Thema, aber leider nichts, was ich umsetzen könnte. Darauf, die Stoffe in Boxen zu lagern (alternativ in Pappkartons) kommt ja wohl jeder. Die Idee mit den Papprollen, über denen die empfindlichen Stoffe hängen, ist sehr schön, nur leider nicht zweckmäßig. Wer hat schon so viel Platz? Außerdem sollten Stoffe, vor allem Seide, lichtgeschützt aufbewahrt werden. Aber schön sieht´s aus!

Dann eine Doppelseite über Nähmaschinen, wirkt wie Werbung. Keine Ahnung, was das soll. Wann kommen denn endlich die Sommersachen?

Ah, ein Herrenhemd aufmotzen. Hab ich als Teenager gemacht und in der Schwangerschaft habe ich mir auch Hemden geliehen. *g*

Nun kommen endlich die Modelle.
Shorts und Wickeltop. Eine kurze Hose fehlt mir noch. Die könnte ich mir nähen. Das Top ist sehr schön - nur Neckholder, das geht bei mir gar nicht.
Dann ein Kleid im Sixtiesstil, erinnert mich an Küchenschürze. Naja. Ist aber mal was anderes.

Als nächstes kommt ein gesmoktes Oberteil. Sehr simpel und sehr schön. Aber das Bild... Junge Mama mit Baby auf dem einen und Einkaufstüte im anderen Arm. In der Realität steht die ganz schnell im Freien! Das Baby muß gar nicht mal dran ziehen, es reicht schon, wenn es ein bißchen runter Richtung Hüfte rutscht und die Tunika rutscht mit!

Dann ein Top mit einer freien Schulter und Gummizug im Bund. Das plustert auf.
Ein Kasack, nicht mein Stil. Rock in A-Linie und ein Kleid aus Jersey. Geht so.

Nun kommen Accessoires und Nagellacke. Uninterressant.
News. Die Zylinder-Lampen sind witzig. Eine Anleitung, wie man eine Stoffrose herstellt. Leider benötigt man dazu eine Schablone.

Weiter geht es mit Mode zum Nähen, Kolonialstil. Wie jeden Sommer bei Burda. Hose, Kasack, Rock und Hemdblusenkleid sind nicht so mein Ding. Die Hose vielleicht.
Dann eine Sarouelhose und Jacke. Ich hatte mal eine Reithose, damit bin ich schon aufgefallen - wie wäre das erst mit einer solchen Hose? Ist aber sicher sehr bequem und luftig.
Dann ein Jerseykleid, Mod.109 A. Ist das das Titelmodell?
Das hatten wir schon mal in den Achtzigern. Ob ich das tragen könnte?

Dann folgen noch zwei weiße Blusen. Sehr schön auch der Korbstuhl und die Häkeldecke unter dem Model. Wie lange häkelt man daran? Die Bluse ist ok, sieht luftig leicht aus. Vielleicht sollte ich sie mir nähen.
Die zweite Bluse 108 ist extrabreit. Wer zieht denn sowas an?

Doppelseite mit Kaufempfehlungen für Accessoires im Kolonialstil.

In der Nähschule wird gezeigt, wie man Kragen und Blende vom Kasack näht. Sicherlich sehr hilfreich.

Jetzt kommt die Urlaubsmode! Ein langes buntes Kleid. Mod. 116. Gefällt mir gut. Wahrscheinlich braucht man dafür Unmengen an Stoff. Ob ich es anziehen würde? 2,5 m Jersey, geht ja noch.

Noch mehr Kleider. Aus dünnem Flatterzeugs.
Das Model in Kleid 119 steht mal wieder unmöglich da. Mich würde interessieren wie die Ärmel aussehen, wenn man ganz normal steht, sitzt oder läuft.
Das nächste Kleid (105) ist eigentlich eher eine lange Bluse. Jedenfalls könnte ich es mir gut zu Jeans vorstellen. Gefällt mir auch und kommt in die engere Auswahl.

Ein Bikini! Das ich das noch erlebe... Aber paßt mir ja leider nicht. Dazu ein asymmetrisches Shirt. Dann noch ein Kleid, Mod. 118. Das ist eigentlich das Blüschen von der Frau mit Baby. Nur verlängert und mit Rüsche unten dran sowie einem Neckholder-Bändchen. Nun nochmal die kurze Hose vom Anfang, nur aus anderem Stoff.

Langärmliges Wickelshirt. Ist das noch modern?
Dann ein Poncho aus Seide, Mod. 114. Sehr simpel - einfach ein Loch in ein Stoffquadrat schneiden, überwerfen und auf den Hüften verknoten. Das hatte ich mit meinem Seidenstoff auch vor. Ich wollte aber noch Ärmel andeuten, indem ich von der Hüfte nach oben eine kurze Naht mache. Sollte ich mal in Angriff nehmen.

Als nächstes wird eine Meerestier-Kette aus Fimo gebastelt. Gefällt mir gut, aber da bin ich etwas untalentiert.
Dann wird noch ein bißchen Kleinkram genäht, z. B. IPod-Hülle, eine Art Sandalen und eine Tasche.

Nach Internet-Tipps und Kosmetik geht es weiter mit Wohlfühlmode. Die Hose hat ein angeschnittenes Wickelteil. Ich frage mich, wie sich das trägt.
Die Wickeljacke finde ich super! Vielleicht nähe ich sie mir.
Dann nochmal das Wickelshirt, diesmal kurzärmlig. Das Kleid kommt mir auch bekannt vor. Es ist das Neckholdertop vom Anfang, verlängert als Kleid. Sieht auch sehr hübsch aus. Wenn an die passende Figur dazu hat.
Nun das Achtziger-Jahre-Schulterloch-Shirt, Mod. 109 B, in einer anderen Farbe. Vermutlich sieht man darin etwas mopplich aus, es staucht auf den Hüften. Hm , wohl eher nichts für mich.

Bast-Taschen aufpeppen auf der nächsten Seite, dann ein bißchen Modegeschichte über Tuniken sowie vier Tunikamodelle, die mir alle nicht gefallen. Die erste - aus Spitze - sieht nach Oma aus, total bieder. Die Romantiktunika ist ganz nett, die Ethnovariante geht so und die Businesstunika hat Gummizug im Saum. Das plustert auf und erinnert mich an die Blousons, die ältere Herren tragen.

Plusmode brauche ich glücklicherweise nicht, schau aber trotzdem mal rein. Diesmal gibt es Partymode. Bis auf die erste Bluse, die ultrabreit ist, gefällt mir alles ganz gut. Besonders Kleid 132 ist sehr chick und sexy. Ich vermute mal, dass das Model gr. 40 trägt und versuche mir vorzustellen, wie es in Gr. 52 wirkt. Naja. Und wie die Paillettenhose nach mehrmaligem Tragen aussieht, will ich gar nicht wissen. Paillettenstoff finde ich schön, aber eine Hose daraus zu nähen halte ich für keine gute Idee.

Nun folgt noch ein Cocktailkleid, das ein bißchen an ein Nachthemd erinnert. Finde ich total niedlich und ein chickes Nachthemd fehlt mir noch. Leider gibt es den Schnitt nur als Download. Jetzt kommt ich mir vera... vor. Beim flüchtigen Durchblättern im Geschäft fiel mir dieses Kleid ins Auge und deswegen habe ich die Zeitschrift gekauft! Ich habe überhaupt keine Lust, 30 Blätter auszudrucken und zusammenzukleben. Das habe ich einmal gemacht und das reicht. Man bekommt es nämlich nicht hin, dass es ein einziges großes glattes Blatt wird.
Ärgerlich.

Auf der nächsten Seite wird ein Patchworkkissen genäht und dann folgt noch die Kindermode, die mir recht gut gefällt, aber in diesem Haushalt so klein nicht mehr benötigt wird. Ich frage mich, ob schon jemals Sachen in 164, 170 oder 176 in einer Nähzeitschrift waren.

Es folgen noch: batiken (will ich auch schon so lange mal probieren), genähte Stranddeko (brauch ich nicht), neues der Internetauftritte von burdafashion und burdastyle, Papierkünstlerinnen (barocke Möbel aus Pappe!), Einkaufstipps für Athen und die Vorschau auf das nächste Heft. Da wird es ein Brit-Chic-Spezial und rockige Mode geben. Das kaufe ich vielleicht auch.

Noch ein paar Sätze zur Stranddeko: Da wurden Korallenmotive aus Stoff auf Strandlaken genäht. Das sieht aus, als hätte es ein Nähanfänger gemacht. Alles faltig und verrutscht. Es liegt sich sicher auch nicht gut drauf wegen dieser Falten.

Fazit: Die neue Aufmachung der burda gefällt mir, alles wirkt frischer und jünger. Oder liegt es daran, dass es ein Sommer-Urlaubsmode-Heft ist?

Nachnähen werde ich vielleicht:

Kleid 116, falls ich schönen Jersey bekomme und Zeit und Lust habe, mir den Schnitt obenrum passend zu machen,
Kleid 105, falls mein bunter Stoff dafür reicht,
Wickeljacke 126, aber erst im Herbst
und Shorts 113.

Keine Kommentare: